Mitarbeiter zum 31.12. |
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2008 |
2007 |
Veränderung in % |
Konzernmitarbeiter |
Anzahl |
107 800 |
105 261 |
2,4 |
- davon Passagierbeförderung |
Anzahl |
48 599 |
47 230 |
2,9 |
- davon Logistik |
Anzahl |
4 655 |
4 607 |
1,0 |
- davon Technik |
Anzahl |
19 804 |
18 892 |
4,8 |
- davon IT Services |
Anzahl |
3 033 |
3 102 |
–2,2 |
- davon Catering |
Anzahl |
30 273 |
30 101 |
0,6 |
- davon Service- und Finanzgesellschaften |
Anzahl |
1 436 |
1 329 |
8,1 |
Umsatz je Mitarbeiter |
Tsd. € |
230 |
222 |
3,4 |
Umsatz je Beschäftigungsjahr |
Tsd. € |
267 |
254 |
5,0 |
Der Lufthansa Konzern ist ein Dienstleistungsunternehmen. Die Qualität der erbrachten Dienstleistungen wird in hohem Maße von unseren Mitarbeitern bestimmt, wodurch ihnen eine besondere Rolle zukommt. Mit ihrem am Kunden und Service orientierten Handeln garantieren sie Wachstum und Erfolg von Lufthansa im Wettbewerb. Der Konzern bietet neben herausfordernden Aufgaben gute Arbeitsbedingungen sowie vielfältige Möglichkeiten der Fortbildung und des beruflichen Aufstiegs. Im Arbeitsmarkt ist Lufthansa ein hoch angesehener und beliebter Arbeitgeber.
Das Jahr 2008 bot personalpolitisch zwei sehr unterschiedliche Herausforderungen: Die Monate von Januar bis August waren zum einen geprägt durch die Anstrengungen, den besten Nachwuchs und hoch qualifiziertes Fachpersonal für Lufthansa zu gewinnen, zum anderen auch durch einige schwierige Tarifauseinandersetzungen. Das restliche Jahr war durch die Folgen der Finanzkrise gekennzeichnet, die für Lufthansa einen weitgehenden Einstellungsstopp und erhöhte Sparbemühungen bedeuteten.
Bei alledem legen wir hohen Wert auf eine partnerschaftliche Beschäftigungspolitik, denn Eskalationen im Arbeitskampf wirken sich in einem Dienstleistungsunternehmen in besonderem Maße negativ auf die Kunden und auch die eigene Ertragsentwicklung aus. Dies haben die Streikereignisse im Sommer 2008 bestätigt. Zu diesem partnerschaftlichen Umgang gehört erstens eine stabile Tarifpartnerschaft und zweitens eine Personalführung, die die Interessen der Beschäftigten achtet und bei Belastungen auf den Vorrang sozialverträglicher Lösungen ausgerichtet ist. Dazu trägt u.a. auch die Vereinbarung möglichst flexibler Arbeitszeitmodelle bei, mit denen wir in Krisenzeiten auf sich verschlechternde Rahmenbedingungen schnell und wirksam reagieren können.

