Verkehrserlöse


Leistungsdaten der Luftverkehrsgesellschaften im Lufthansa Konzern*

 

 

2008

2007

Veränderung in %

*

Seit dem 1. Januar 2008 werden im Lufthansa Konzern die Zahlgastwerte nach ICAO Standard ermittelt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Fluggäste

Tsd.

70 543

62 878

12,2

Angebotene Sitzkilometer

Mio.

195 431

169 108

15,6

Verkaufte Sitzkilometer

Mio.

154 156

135 011

14,2

Sitzladefaktor

%

78,9

79,8

–0,9 P.

Fracht/Post

Tsd. t

1 919

1 911

0,4

Fracht-Nutzladefaktor

%

62,9

67,4

–4,5 P.

Angebotene Fracht-Tonnenkilometer

Mio.

15 141

13 416

12,9

Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer

Mio.

9 530

9 043

5,4

Angebotene Gesamt-Tonnenkilometer

Mio.

34 960

30 339

15,2

Verkaufte Gesamt-Tonnenkilometer

Mio.

24 992

22 613

10,5

Gesamt-Nutzladefaktor

%

71,5

74,5

–3,0 P.

Anzahl der Flüge

 

830 819

749 431

10,9

Verkehrserlöse Konzern (Tortendiagramm)

Die Verkehrserlöse des Konzerns erhöhten sich deutlich um 13,8 Prozent auf 20,0 Mrd. EUR. Die Veränderung beruht zu 8,6 Prozent auf der vollen Einbeziehung der SWISS im ersten Halbjahr 2008 und ist zu 3,1 Prozent Folge der gestiegenen Menge. Positive Preiseffekte wurden durch gegenläufige Währungseffekte, die die Verkehrserlöse um rund 447 Mio. EUR (–2,5 Prozent) reduzierten, teilweise kompensiert.

Der größte Anteil entfällt mit 84,3 Prozent auf das Geschäftsfeld Passagierbeförderung, das insgesamt Verkehrserlöse von rund 16,9 Mrd. EUR erwirtschaftet hat. Dies sind 13,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Von diesem Anstieg entfielen 8,9 Prozent auf die volle Einbeziehung von SWISS im ersten Halbjahr 2008. Während erhöhte Menge und positive Preiseffekte mit insgesamt 7,3 Prozent erlössteigernd wirkten, minderten negative Währungseffekte die Verkehrserlöse um 361 Mio. EUR bzw. 2,4 Prozent.

Im Geschäftsfeld Logistik nahmen die Verkehrserlöse bei verringerter Menge und negativen Währungseffekten aufgrund gestiegener Durchschnittserlöse um 6,5 Prozent auf 2,8 Mrd. EUR zu. Insgesamt machen die Verkehrserlöse des Konzerns nunmehr 80,5 Prozent an den Gesamtumsätzen aus (Vorjahr: 78,4 Prozent).